Es gibt viel zu entdecken

Wittmar & Umgebung

Liebesallee, Bismarckturm, Asseburg ... alles fußläufig erreichbar


Wittmar ist ein kleiner ehemaliger Bergarbeiterort, der landschaftlich reizvoll am südlichen Rande des Höhenzuges Asse liegt, welcher als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesenen ist.

 

In nur wenigen Minuten erreichen Sie vom 1899 zu Fuß den nahegelegenen Wald und sind mitten in der Natur. Ob Spaziergänger oder Wanderer – herrliche Waldwege laden Naturfreunde dazu ein, die Landschaft rund um die Gemeinde Wittmar zu erleben.

 

Durch den schattigen Laubwald des Höhenzuges führen mehrere beschilderte Rundwege, der Femo-Erlebnispfad Asse und die Liebesallee. In dieser Schneitel-Hainbuchen-Allee können Sie als Spaziergänger nachfühlen, wie es gewesen sein könnte, als diese vor mehr als hundert Jahren schon Liebespaare anzog, um auf dem Weg zum Bismarckturm oder die Ruine der Asseburg schöne Stunden fernab des Alltags zu genießen.

Schon von unserem Haus blicken Sie auf den Bismarckturm, zu dem sich ein Ausflug lohnt. Seit 1901 ermöglicht er von seiner Aussichtsplattform einen atemberaubenden Blick über den Ort sowie das hügelige Harzvorland bis zum Brocken.

1899 - Ferienhaus, Seminarhaus und Kochwerkstatt in Wittmar / Blick von der Asse über Wittmar Richtung Brocken im Harz

Unweit des Bismarckturms, dem Wahrzeichen der Region, versteckt sich im hohen Buchenwald die Ruine der alten Asseburg auf einer Fläche von über 7.200 m². Erbaut zwischen 1218 und 1223 unter Gunzelin von Wolfenbüttel war sie von den Ausmaßen die größte Höhenburg Norddeutschlands und galt als uneinnehmbar. In der „Großen Stadtfehde“ im Jahr 1492 wurde die Burg in Brand gesteckt und danach aufgegeben. Hier auf den historischen Grundmauern auf Spurensuche zu gehen, gefällt nicht nur Kindern.

Beim Erkunden der gut ausgebauten Wanderwege und Rundkurse mit unterschiedlichen Längen- und Höhenmetern wird dem aufmerksamen Wanderer und Spaziergänger eine Menge geboten. Informationstafeln am Wegesrand dokumentieren die Geschichte der Wege und Plätze.

 

Abseits der Wanderwege gedeihen in der Asse seltene Pflanzen. Auf Großteilen des Höhenzugs befindet sich das Fauna-Flora-Habitat-Gebiet Asse. Naturliebhaber und Botaniker schätzen die Artenvielfalt, hier gedeihen stark gefährdete Arten von Farn- und Blütenpflanzen sowie seltene Orchideen. Gerade im Frühjahr finden sich prachtvolle Blütenteppiche unter den noch lichten Baumkronen. An feuchteren Stellen sind dichte Bärlauchbestände und eine große Vielfalt von Pilzsorten zu entdecken.

Auch Mountainbike-Sportler und Jogger fühlen sich in den schattigen und weiten Wäldern der Asse wohl. Wittmar liegt für Fahrradfahrer günstig an regionalen Radwegen wie dem Eulenspiegelradweg, der Wolfenbüttel und Schöppenstedt verbindet - europäische Fernradstrecken verlaufen in der Nähe.

 

Im örtlichen Café Zuckerstube können Sie Mittwoch bis Sonntag am Nachmittag in idyllischer Atmosphäre selbstgebackene Torten, Kuchen und verschiedene Kaffeespezialitäten genießen – in den Sommermonaten zusätzlich auch verschiedene Eisspezialitäten.

 

In den Nachbarorten Groß Denkte und Remlingen befinden sich landschaftlich schön gelegene Freibäder. Das Bad in Remlingen ist beheizt. In zehn Autominuten ist das moderne Allwetterbad „Okeraue“ in Wolfenbüttel zu erreichen.

 

In zehn Autominuten ist auch die 60 Hektar große 18-Loch-Golfsportanlage Rittergut Hedwigsburg bei Kissenbrück zu erreichen, auf der Gäste stets willkommen sind (Greenfeespieler benötigen einen Mitgliedsausweis eines Golfclubs und den Nachweis einer Stammvorgabe von mindestens 54). Die Sportanlage bietet an vielen Stellen ein beeindruckendes Panorama auf die umliegenden Höhenzüge Elm, Asse und Harz. Hinzu kommen in jahreszeitlichem Wechsel blühende Obstbäume und Feldhecken, der Flickenteppich der umliegenden Felder und die Silhouetten der benachbarten Dörfer.

 

Nördliches Harzvorland

KulturReich – NaturReich – ErlebnisReich – GenussReich


Sie werden erstaunt sein, wie überraschend vielfältig das nördliche Harzvorland ist – es lohnt sich, die Region kennen zu lernen. Ob kultur- oder naturinteressiert, hier werden Sie fündig. Lassen Sie die Seele baumeln und tanken Sie in stressfreier Umgebung und schöner Natur auf. Genießen Sie das nördliche Harzvorland mit allen Sinnen.

 

Das nördliche Harzvorland stellt sich als sanfte Hügellandschaft dar. Landwirtschaft auf dunklen Lössboden mit Zuckerrüben und Weizen prägen das weite und gewellte Landschaftsbild.

1899 - Ferienhaus, Seminarhaus und Kochwerkstatt in Wittmar / Blick vom Amptleber Berg über das nördliche Harzvorland zum Brocken im Harz

Alte Pilger-, Handels- und Salzstraßen, die Niedersächsische Mühlenstraße und die Deutsche Fachwerkstraße kreuzen die Region. Sprichwörtlich führen viele Wege nach Rom. So verbindet auch die Via Romea, ein internationaler Pilger- und Friedensweg die norddeutsche Stadt Stade mit Rom, quert das nördliche Harzvorland von Nord nach Süd (Braunschweig – Wolfenbüttel – Hornburg – Wernigerode) und verbindet Kulturorte in verschiedenen ländlichen Gebieten. Schon unter den Karolingern führten Handelswege vom Rhein durch das Harzvorland nach Osten zu den Slawen oder von Regensburg bzw. Augsburg über Erfurt, Braunschweig und Magdeburg weiter in den Norden. Auf diesen Wegen kam im Gefolge von Kreuzzügen und Handel das Ritterwesen ins Land. So entstand am Südwestrand des heutigen Naturparks Elm-Lappwald in Lucklum eine Kommende des Deutschritterordens.

Bemerkenswerten Einfluss hat das Mittelalter auf die Region genommen. Nicht zufällig liegt das nördliche Harzvorland nächst der Straße der Romanik und an der Deutschen Fachwerkstraße. Karl der Große ließ in Ohrum Sachsen taufen. Vom 10. bis 12. Jahrhundert – besonders unter der Herrschaft der Ottonen und Welfen – rückte die Gegend zwischen den heutigen Städten Hildesheim, Goslar, Magdeburg und Braunschweig unter vier deutschen Kaisern für einen Atemzug in den Mittelpunkt der Geschichte. Die Ruinen der Asseburg, die Kaiserpfalz Werla, die ehemalige Liebenburg, der Burg Hohenassel oder die Burg Lichtenberg zeugen davon. Die Gegend um die Kaiserpfalz war für die ottonischen Reisekönige und -kaiser von strategischer Bedeutung. Kirchen und Klöster wie Dorstadt und Heiningen wurden entlang ihrer Reisewege gegründet. Mindestens zwei Kirchenmänner stammten aus der Region: Der Chronist Erzbischof Willigis von Mainz und der erste deutsche Papst, Clemens II aus Hornburg, der auf mysteriöse Weise in Italien ums Leben kam.

Bis heute zeugen Kulturgüter vom frühen Glanz: Das Niedersächsische Staatsarchiv in Wolfenbüttel verwahrt die Heiratsurkunde der Kaiserin Theophanu mit Otto II., prachtvolle Kirchenausstattung wie Antependien und Buchsammlungen gibt es in der Klosterkirche Heiningen und in der Herzog August Bibliothek, die auch das Evangeliar Heinrich des Löwen beheimatet, zu sehen.

 

Typisch für das nördliche Harzvorland ist das Vorübergehende, Handelsstraßen und -achsen, geografische Sichtbezüge und thematische Verschneidungen: die Verbindung von Points of Interests über Zeit und Raum. Bekannte Persönlichkeiten haben hier viele Spuren hinterlassen wie zum Beispiel Karl der Große, Eulenspiegel, die Ottonen, Heinrich der Löwe, Heinrich IV, Bugenhagen, Tetzel und die Reformatoren, Leibniz, Casanova, Lessing und Novalis.

 

An den zwei zentralen Leitfiguren, Gotthold Ephraim Lessing und Till Eulenspiegel, lässt sich die Vielfalt des nördlichen Harzvorlandes zeigen: Das Portfolio bewegt sich zwischen derber Volkstümlichkeit, intellektueller Bildungsbürgerlichkeit der Forschungsregion bis hin zur herzoglichen Prachtentfaltung der Welfen.

So hat das nördliche Harzvorland für jeden etwas zu bieten – es zeichnet sich aber auch aus durch Weltoffenheit, innovative Querdenker, Landlust, Toleranz und eine Kultur des Miteinander.

 

Nahegelegene Ausflugsziele in Wolfenbüttel sind neben der Herzog August Bibliothek als sogenanntem achten Weltwunder, das Schloss, das Lessinghaus, die Altstadt mit ihren über 600 Fachwerkhäusern, das Gärtnermuseum sowie der weltbekannte Kräuterschnapshersteller Jägermeister.

 

Sehenswert sind ebenso der Archäologie- und Landschaftspark Kaiserpfalz Werla, die mittelalterliche Stadt Hornburg mit ihrer unter Denkmalschutz stehenden Altstadt und den mehr als 400 reich verzierten Renaissance-Fachwerkhäusern, das Eulenspiegel-Museum in Schöppenstedt, das Rittergut Lucklum, das romantische Wasserschloss Veltheim und der 6,5 Hektar große Gutspark in Destedt, einer der ersten deutschen Landschaftsparks.

Nähere Information hierzu und zu anderen touristischen Zielen im Zeitreiseland finden Sie zum Beispiel unter www.zeitorte.de sowie unter www.noerdliches-harzvorland.com.

Die Region

Freiraum für Lebenslust und Naherholung – Alles da.


Wie erholen Sie sich am liebsten – in der Natur, bei einem Konzert oder in einem guten Restaurant? Ganz gleich, wo und wie Sie persönlich gerne abschalten oder auftanken: In der Region ist eben alles da!

 

Mitten in Deutschland und im Zentrum Europas bilden die Städte Braunschweig, Wolfsburg und Salzgitter sowie die Landkreise Gifhorn, Goslar, Helmstedt, Peine und Wolfenbüttel eine Region – die Region. Sie umfasst den Nordharz, das nördliche Harzvorland, das östliche Niedersachsen und die Südheide.

 

Die Region hat eine der höchsten Wertschöpfungsraten in Niedersachsen und braucht sich in puncto Lebensqualität nicht zu verstecken: attraktive Landschaften, ob flach oder bergig, und eine Spitzenposition im kulturellen Angebot machen die Region zu einem attraktiven Reiseziel. Besucher können in der Region insgesamt 107 Museen und 19 Theater mit fast einer halben Million Besuchern jährlich sowie das größte Wissenschafts-Erlebniscenter Deutschlands entdecken.

 

Der gelungene Mix aus aktivem Leben und Entspannung und aus Tradition und Moderne macht die Region so besonders. Entdecken Sie die Region mit eigenen Augen und lassen Sie sich überraschen!

 

Zum Beispiel Braunschweig – die Stadt Heinrichs des Löwen. Mit einer Viertelmillion Einwohnern ist sie die größte Stadt zwischen Hannover und Berlin. Hier spüren Sie in der Fußgängerzone zwischen Schloss und Bankplatz die pulsierende Atmosphäre einer Einkaufsstadt. Dicht konzentriert gibt es in der Innenstadt neben zahlreichen Fach- und Einzelhändlern viele große Kaufhäuser. Ein großartiges Shopping-Erlebnis in der Stadt der kurzen Wege.

 

Die Autostadt gehört zu den Top-Attraktionen in Wolfsburg und der Region. Das direkt am Mittellandkanal gelegene Gelände ist eine deutschlandweit einmalige Mischung aus Auslieferungszentrum für Neuwagen, Erlebnispark, Kunstmeile, Veranstaltungszentrum, Museum sowie gastronomischen Einrichtungen. Sogar ein mit drei Sternen ausgezeichnetes Restaurant gibt es hier: das Aqua. In Wolfsburg lässt sich ebenfalls richtig gut shoppen, etwa in den designer outlets mitten in der City.

 

In Braunschweig und Wolfsburg wird aber auch die Kultur großgeschrieben: Hier trifft klassische, renommierte Kultur von Weltrang wie etwa im Herzog Anton Ulrich Museum in Braunschweig auf experimentelle Kunst und Pop-Kultur im futuristisch gestalteten Wolfsburger Kunstmuseum.

 

In Wolfsburg ist auch das avantgardistische Wissenschaftsmuseum phaeno mit einer Experimentierlandschaft zum Entdecken von Naturwissenschaft und Technik.

 

Aber auch die Stahlwerke der Salzgitter AG sind einen Besuch wert. Einzigartig in Deutschland ist die Chance für Privatpersonen, eines der modernsten Hüttenwerke Europas zu besichtigen und damit dem Stahlkocher bei der Arbeit über die Schulter zu sehen.

 

In Königslutter steht eines der bedeutendsten Bauwerke der Romanik in Deutschland: der Kasiserdom. Er gilt als sächsisches Gegenstück zum salischen Dom in Speyer und ist wegweisend für die Entwicklung der romanischen Architektur und Bauskulptur der Region. Besonders sehenswert sind der Nord- und der Westflügel des Kreuzganges, die die Zeit überdauert haben. Der ältere Nordflügel gehört mit seinen reich ornamentierten Säulen und Kapitellen zu den schönsten seiner Art in Deutschland.

 

Nahe der bedeutendsten archäologischen Fundstelle der Welt steht das paläon bzw. Forschungsmuseum Schöningen, das den sensationellen Fundkomplex rund um die ältesten Jagdwaffen der Menschheit – die Schöninger Speere – präsentiert. Im paläon verbinden sich Erlebnis und Wissenschaft zu einem innovativen Ausstellungskonzept.

 

In der Region gibt es zudem zahlreiche Geopunkte und Geopfade, die spannende Einblicke in die spannende Erdgeschichte geben. Sie gehören alle zum UNESCO Geopark Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen. Er ist der größte Geopark Europas und zeichnet sich durch eine besondere geologische Vielfalt aus.

 

Mit dem alten Erzbergwerk Rammelsberg, der Oberharzer Wasserwirtschaft und der Goslarer Altstadt mit ihren verwinkelten Fachwerkgassen gibt es auf engstem Raum gleich drei Welterbestätten der UNESCO im Harz. Der Harz ist Deutschlands nördlichste Gebirgswelt mit einem regelrechten Natur-, Wander-, Ski- und Mountainbike-Paradies. Südlich von Goslar breitet sich der Nationalpark Harz aus – mit einer unberührten Bergwildnis und acht Besucherzentren: Dort starten nicht nur Wandertouren, es gibt auch Ausstellungen, gastronomische Angebote und kulturelle Veranstaltungen. Neben den sehr speziellen "Action-Events" von Harzdrainalin an der Rappodetalsperre (u. a. Doppelseilrutsche, Hängebrücke, Bungee Jumping und Wallrunnig über oder an der Talsperre) oder dem Baumwipfelpfad und der BaumSchwebeBahn in Bad Harzburg bieten die Städte Quedlinburg aber auch Wernigerode am Nordrand des Ostharzes mit Ihren Altstädten oder Schloss ein besonderes Flair. 

 

Die Städte Wolfsburg im Norden, Salzgitter im Westen, Schöningen im Osten und Goslar im Süden sowie die zwischen diesen Orten liegenden Ausflugsziele sind von Wittmar aus in weniger als 45 Minuten mit dem Auto zu erreichen.

Geschichten aus der Region – Blogger unterwegs

© 1899 GbR  |  E-Mail info@1899.haus  |  Telefon +49 5333 948414  |  Sie finden uns auch auf